Vita

Frank Rosenzweig wurde am 05.12.1962 in Hamburg geboren und verbrachte hier auch seine Kindheit und Jugend. Ab 1984 studierte er an der Universität Hamburg Kunstgeschichte. Nach einem Jahr wechselte er an die Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg. Bis 1988 studierte er hier, im Fachbereich Gestaltung, unter anderen bei  Martin Andersch und Klaus Waschk.  

Noch während des Studiums lernt er seine spätere Frau Valerie (geborene Mouton) kennen. Valerie brachte zwei Kinder, im Alter von 2 und 4 Jahren, mit in die Beziehung. 1990 zieht die junge Familie in das Hamburger Umland, zuerst in das Alte Land, einige Jahre später dann nach Buxtehude. Seit 1999 leben und arbeiten Valerie und Frank Rosenzweig auf dem Gut Immenbeck bei Buxtehude.  

In den Jahren 1989 bis 2000 hat Frank Rosenzweig neben seiner freien künstlerischen Arbeit mehr als 70 Jugendbücher illustriert. Es entstanden Bilder für diverse Abenteuerromane, Jugendkrimis, Sachbucher und vieles mehr. Dabei hat er Bücher von Bestsellerautoren wie Hansjörg Martin, Marliese Arold, Josef Carl Grund und Allen Dean Foster illustriert. (Ein umfassendes Buch-, und Illustrationsverzeichnis finden Sie hier).  

1989 entstanden die  Jazzpaintings. Eine  Serie Schwarzweißportraits von Jazzgrößen wie Ella Fitzgerald und Louis Armstrong und vielen mehr. Ausnahmslos ausgeführt als großformatige Tusche-, und Federzeichnungen auf Karton. Hier prägte sich bereits seine Neigung Themenkreise, zum Teil über Jahre hinweg, intensiv zu bearbeiten.  

1994 stellte Frank Rosenzweig das erste Mal zum Thema „Kinder“ aus. 1995 entstanden für die Ausstellung Hungry Hearts die ersten Gemälde zu der Serie „Viele Kinder – eine Welt“. Ein Kunstprojekt  für den Weltfrieden, welches ihn bis in die heutige Zeit beschäftigt. 

Ab 1999 beginnt sein Schaffen an dem Zyklus  „99 Gesichter einer Frau“. Eine Vielzahl Portraits seiner Frau Valerie, um das Facettenreichtum einer einzigen Person zu demonstrieren. Die einzelnen Gemälde, Zeichnungen und Radierungen entstehen in völlig unterschiedlichen Techniken und Ausdrucksformen um den Inhalt des Zyklus zu transportieren.  

Nach einer überstandenen schweren Krebserkrankung in den Jahren 2005/2006 beginnt er sich mit  der Vergänglichkeit auseinander zu setzen. Hierzu entwickelt er eine neue malerische Technik bei der eine kontrollierte Eisenoxidation Spuren auf dem Malgrund hinterlässt. Gegen diesen sichtbar gemachten Zerfallsprozess, als Symbol für das Endliche, kontrastiert Rosenzweig Blüten und Akte, welche für Jugend, Gesundheit und Schönheit stehen. So schafft er, in der Tradition der Vanitas Malerei, eine Auseinandersetzung mit der Endlichkeit des menschlichen Daseins. 

Siehe auch Dr. Ulrich Beckmann über Frank Rosenzweig für Mercedes Benz hier
 

Ausstellungen, öffentliche Ankäufe, etc.:

1989 Galerie Tobien, Husum zur Eröffnung des Rathauses - Gemeinschaftsausstellung  

1990 Marriot, Jazz Port Hamburg - Einzelausstellung; Tea Follies, Paris  - Einzelausstellung; Galerie Rosenberg Centre Culturel, Paris - Einzelausstellung

1991 Galerie 3000, Wetzlar - Einzelausstellung;   Galerie Wokenfuss, Hamburg – Einzelausstellung

1992 Galerie im Bremer Medienhaus - Einzelausstellung (NDR Fernsehbeitrag)

1993 Laeiszhalle Hamburg - Einzelausstellung

1995 Stella Theater Minden - Einzelausstellung;   Galerie der Gegenwart Wiesbaden - Einzelausstellung;   „Hungry Hearts“ ehemalige Birkelhallen Buxtehude - Gemeinschaftsausstellung

1994 Jazzclub Minden – Einzelausstellung;   Galerie Spohn Hamburg – Einzelausstellung;   Galerie Reckzeh Hamburg - Gemeinschaftsaustellung

1997 Galerie der Gegenwart, Wiesbaden - Einzelausstellung;   Hotel Atlantic, Kampen auf Sylt – Einzelausstellung 

1998 Galerie 17, Rotenburg - Einzelausstellung; Galerie der Gegenwart, Wiesbaden - Gemeinschaftsausstellung

2001 Wandgemälde (5 * 28 Meter) in Cuxhaven;   Gemäldeankauf der Nordheim-Stiftung in Cuxhaven

2002 Trendwerk Bockel, Einzelausstellung

2004 Installation auf dem Gänsemarkt, im öffentlichen Raum Hamburg

2007 Galerie Dr. Wolfgang Meyer, Hamburg

2008 Hochschule 21 – Einzelausstellung     

2009 Ankauf des „Lebenskreis“ durch die Stadt Buxtehude;   Bauhausausstellung Apolda „Cathedra Erotica“ – Gemeinsschaftsausstellung

2010 Lithografie für die Vereinten Nationen (WFUNA)

 

 

 

Frank Rosenzweig · Ardestorfer Weg 1 · D-21614 Buxtehude
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